Deine Horoskop Woche: Die Kolumne mit Anneli Eick

„Wenn du Lissi nicht mit deinen Sachen spielen lässt, kommt sie dich nicht mehr besuchen!“ Maja wirft Lissi einen entschuldigenden, dann ihrer kleinen Tochter einen ärgerlichen Blick zu.

„Es sind aber meine Sachen!“ Erwidert diese trotzig und presst sie mit aller Kraft an die Brust.

„Ich verstehe nicht, warum sie so geizig ist, sie hat so viele Spielsachen!“ Maja schüttelt genervt den Kopf. „Von uns hat sie das nicht!“

Kinder verstehen noch nicht, was Teilen oder leihen bedeutet. Denn sie besitzen noch nicht! Geben und teilen ist nicht die - wie irrtümlich angenommen - automatische Folge von Reichtum, sondern von der Erkenntnis des eigenen Wertes!

Es gibt bettelarme Menschen, die teilen ihr letztes Stück Brot. Und steinreiche, die nicht einen Cent abgeben können.

„Sag mal Lena, wie lange willst du das in diesem Job noch aushalten? Warum machst du nicht endlich mal etwas, was dir Spaß macht?“ Maja schenkt Lena Limonade nach.

Lena seufzt und trink einen Schluck Limonade. Wenn sie bei Maja zu Besuch ist, läuft es irgendwann immer auf diese Thema hinaus. Nicht, das Maja nicht recht hätte: Lena hasst ihren Job. Oder naja, meistens ist es zumindest so. Und Maja hat leicht reden, sie ist schon seit Jahren selbstständig und wenn es nach ihr ginge, wäre das wohl jeder. Und genau das sagt sie nun auch:

„Das kann doch keinen Spaß machen! Jeden Tag dieser Ärger. Für wen eigentlich? Meine Arbeit verändert wenigstens direkt etwas bei den Menschen! Das ist es, was mich jeden Tag wieder antreibt, alles zu geben!“

Ja, es schmerzt. Lena würde auch gerne wie Maja etwas tun, dass sie als sinnvoll empfindet. Doch was?

„Bei dir ist das etwas anderes! Was soll ich denn machen, ich habe nichts, dass andere brauchen könnten…“

Zu Geben ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen.

Wenn wir geben können, was ander brauchen, sind wir glücklich.

Ein Beruf, bei dem wir direkt sehen, was unsere Gabe bewirkt, gibt uns den meisten Sinn.

Dafür müssen wir aber erkennen, wo der eigenen Wert liegt. Nicht in unserem Wissen, sondern erst einmal in unserer Persönlichkeit.

Auch du kannst den Beruf finden, der zu 100% zu dir passt

Zu jedem Markenstil passen ganz unterschiedliche Berufe bzw. Berufungen!

Es ist also tatsächlich kein Zufall, wenn jemand so richtig in dem aufgeht, was er tut: Er hat dann seinen Beruf an den Bedürfnissen seiner Persönlichkeit aufgerichtet! 

Hast du deinen Traumberuf schon gefunden? Wie sollte er für dich aussehen?

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