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Folge 11 

 Dezember 25, 2019

By  annelieick

Folge 011

„Kannst du dich an Caro erinnern Schatz? Sie war in meine Klasse. Ich hab ewig nichts mehr von ihr gehört und heute kam eine Email. Das musst du dir mal anhören, echt krass was die gemacht hat!“

Johannes wischt sich dir Hände ab und dreht die Herdplatte runter. „Was schreibt sie denn?“

„Bis ich merkte, dass ich vielleicht alles falsch gemacht habe, dachte ich, ich hätte eigentlich alles richtig gemacht.“ liest Lena laut vor.

Wie du ja weißt, standen uns nach dem Abi ja alle Möglichkeiten offen. Also schrieb ich mich an der Uni ein für Molecular Life Sciences ein, einen Studiengang mit Zukunft, so etwas wird immer gebraucht. »Du wirst dir keine Sorgen machen müssen«, haben meine Eltern gesagt.



Ein paar Wochen später sitze ich in einem abgedunkelten Laborraum in Hamburg und mache mir Sorgen! Im Biologieunterricht in der Schule war es noch interessant, Zellen im Mikroskop zu beobachten. Aber ist das wirklich das Richtige? Etwas, womit ich mich ein ganzes Leben beschäftigen kann? Das Interesse hat schon nach ein paar Tagen nachgelassen.

Eigentlich könnte ich mich zurücklehnen mit der Aussicht auf eine sichere Zukunft. Aber genau die machte mir jetzt Angst.

Eigentlich könnte ich mich zurücklehnen mit der Aussicht auf eine sichere Zukunft. Aber genau die machte mir jetzt Angst.“

„Wie hat sie sich entschieden?“ fragt Johannes neugierig.

„Total verrückt, was sie gemacht hat. Und echt genial!“ sagt Lena.

Sie hat ihr Studium abgebrochen und ist ein halbes Jahr durch Asien gereist. Zurück in Deutschland, setzte sie sich mit ihren Eltern an den Küchentisch und erzählte von ihrem Plan:

Dass sie mit einem Freund in Kambodscha ein Haus für Waisenkinder aufbauen wolle. Caros Eltern waren entsetzt, Caro war glücklich. Und saß wenige Tage später im Flugzeug nach Kambodscha. Sie haben eine Hilfsorganisation gegründet und bauen nun schon das zweite Waisenhaus!“

Sicherheit ist wenig wert, wenn einen die Unzufriedenheit nicht schlafen lässt.

Caro hatte zuvor auf Sicherheit gesetzt, aber das Versprechen, das sie damit verband, hat sich für sie nicht eingelöst.

Die Entscheidung mit dem Aufkleber »Freiheit« scheint die bessere Wahl zu sein.

"Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave«, schrieb Aristoteles. Freiheit braucht mehr Mut, verspricht aber auch mehr Glück."


Was brauchst DU im Leben, um wirklich glücklich zu sein? Mach meinen Persönlichkeitstest und finde es heraus!

annelieick


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